7 Dos und Don’ts für einen unvergesslichen Auszug nach eurer Trauung

2. Mai 2020

Um euren Auszug von eurer Trauung aus der Kirche, der freien Trauung oder dem Standesamt unvergesslich zu machen, habe ich hier 7 Dos und Don’ts für euch zusammengestellt.

Blütenblätter/Konfetti

Mein absoluter Favorit sind Blütenblätter! Nicht schädlich für die Umwelt und immer ein Hingucker. Vor allem, wenn es große bunte Blüten sind, sieht es auf den Fotos immer einfach toll aus. Jedoch ist es bei vielen Locations und Standesämtern genauso wie Konfetti und Reis werfen nicht erlaubt.

Glücksstäbchen/Wedding wands

Eine sehr süße Idee die keinerlei Spuren hinterlässt sind sogenannte Glücksstäbchen beziehungsweise wedding wands. Dabei handelt es sich um Holzstäbchen woran Bändchen befestigt sind. Manchmal sind auch Glöckchen dabei um dem ganzen noch einen Klang zu verleihen. Dabei stellt man sich im Spalier auf – also in zwei gegenüberliegenden Reihen. Eine Variation wäre es auch sich ganz nah aneinander zu stellen, damit sich das Brautpaar etwas durchdrängeln muss.

Der Brauch kommt aus den USA und ähnelt dem umherschwingen von Pompoms der amerikanischen Cheerleader.

Lasst euch etwas Besonderes einfallen!

Es muss nicht immer etwas sein, was ihr irgendwo anders gesehen habt. Lasst euch etwas Besonderes einfallen! Ob 360° Video, Feuerwehrspalier, T-Rex Kostüme, Flashmob, Big Band oder Anderes. Eure Hochzeit soll schließlich individuell werden und allen in Erinnerung bleiben!

Der Klassiker: Herz ausschneiden

Wer kennt nicht den Klassiker beim Standesamt. Dabei wird ein Herz aus einem Leintuch ausgeschnitten. Das Brautpaar bekommt jeweils eine Schere(gewitzte Trauzeugen stumpfen die Schere vorher ab) und fängt jeweils an einer Seite an auszuschneiden. Wer zuerst fertig ist, hat “gewonnen”. Danach trägt häufig der Bräutigam die Braut durch das Herz hindurch.

Weniger empfehlenswert

Meiner Meinung nach weniger empfehlenswert sind folgende Dinge:

Reis werfen

Reis werfen ist eine alte Tradition. Vielleicht auch etwas zu alt für moderne Paare. Ein riesengroßer Nachteil ist, dass es vor allem bei den Bräuten überall in den Haaren hängen bleibt, man teilweise den ganzen Tag damit rumläuft und wenn man den Reis aus den Haaren fischt die schöne, teure Frisur in Mitleidenschaft gezogen wird. Als Brautpaar würde ich meine Gäste explizit dazu bitten, keinen Reis zu werfen. Auf den Fotos sieht es auch nicht besonders gut aus.

Luftballons steigen lassen

Auf den ersten Blick scheint es eine sehr süße Idee zu sein, doch stellt es eine Umweltbelastung dar, selbst wenn die Luftballons biologisch abbaubar sind. Bis die Ballons abgebaut sind, dauert es viele Monate. Viele Kleintiere bleiben an den Resten der Ballons hängen. Zudem sieht es auf den Fotos ganz nett aus aber auch nicht besonders hervorragend. Oft bleiben die Luftballons in den Bäumen hängen, da man nie genau weiß wohin sie fliegen werden, was die Stimmung etwas trüben kann.

Hochzeitstauben

Ebenfalls eher aus der Kategorie veraltete Traditionen sind Hochzeitstauben. Abgesehen davon, dass die Tiere in Käfigen gehalten werden, sieht es auf den Fotos auch nie besonders toll aus. Oft merke ich, wie nicht nur ich sondern auch das Brautpaar eher ein mulmiges Gefühl hat, da die Tauben eine Überraschung der Freunde oder Verwandten sind. Da bevorzuge ich lieber folgende Version der Hochzeitstauben:

Seifenblasen

Als letztes hätten wir die Seifenblasen, die ebenfalls sehr häufig genutzt werden. An sich ebenfalls eine schöne Idee, jedoch stark vom Wind abhängig. Somit fliegen die Seifenblasen oft durcheinander und nicht zum Brautpaar hin. Außerdem sehen die Leute oft verkrampft dabei aus, was aber auch witzig sein kann. Damit es wirklich gut aussieht – abgesehen von Windstille – benötigt man mehrere spezielle Seifenblasenpistolen die durchgängig viele Blasen werfen. Aber nur dann!

Fotos: natürlich alle von mir 😀